Home Spa Story im Stockholm Look

Das Bad meines Stockholmer Apartments war wie gemacht für eine Home Spa Story im Stockholm Look. Die Hauptdarsteller: L:a Bruket, Sprekenhus, Aesop & Apotheke.

Von Verena Seibold

Stockholm ist für mich eine der coolsten Städte Europas. Ich fühle mich dort sofort wie zu Hause. In das Södermalm Apartment meines AirBnB Host wäre ich am liebsten sofort für immer eingezogen. Nicht nur das Interieur war genau nach meinem Geschmack – auch in puncto Beauty waren wir exakt auf einer Wellenlänge. Seine Selektion an L:a Bruket, Sprekenhus, Aesop & Byredo hätte eins zu eins genau so in meinem Bad stehen können. Und diese schwarz-weißen Fliesen im Bad! Eine Schau! Und so fotogen! Wie gemacht für eine Home Spa Story im Stockholm Look…

 1. L:A BRUKET

No. 092 Handcreme Salvia/Rosmarin/Lavendel

Mein AirBnN-Host liebt die schwedische Westküstenmarke L:a Bruket anscheinend so sehr wie ich. Das puristische Design der Produkte harmoniert sehr gut mit dem Stil seiner Wohnung. Die Tube ist optisch so cool, dass sie jeden Nachttisch aufhübscht.

Die riechhaltige L:a Bruket No. 092 Handcreme Salvia/Rosmarin/Lavendel (70 ml, ca. 20 Euro) ist ein Segen für trockene, rissige Hände, Dank einer Pflegeformel aus Sheabutter (feuchtigkeitsspendend), Kokosöl (schützend),  Wiesenschaumkraut (vitalisierend) und Beinwell (heilend). Trotz der intensiven Pflege ist die Konsistenz nicht fettig und zieht schnell ein, was ich sehr angenehm finde.

Ätherische Öle aus Salbei, Rosmarin und Lavendel geben der Creme eine mediterran-würzige Note. Mir ist das fast zu würzig. Von der Handcreme gibt es glücklicherweise vier weitere Duftkompositionen: Bergamotte/Patchouli, Lemongrass, Koriander/Schwarzer Pfeffer und Wildrose. Letztere ist mein absoluter Favorit unter den L:a Bruket Duftrichtungen. Warum Wildrose besonders gut duftet, könnt ihr in meiner Rosen-Beauty-Story nachlesen.

Eco-Faktor: Die Produkte von L:a Bruket enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe, viele aus biologischem Anbau.

2. AESOP

Reverence Aromatique Hand Wash

Dieser edle Seifenspender zierte das Küchenwaschbecken. Als ich mit Aesop Reverence Aromatique Hand Wash (500ml, ca. 31 Euro) zum ersten Mal meine Hände waschen wollte, war ich kurz verblüfft, weil es sich so körnig anfühlte. Genau darin liegt der Clou dieser flüssigen Waschsubstanz, denn: Sie ist eine Peelingseife.

Wozu braucht man nun eine Seife, die die Hände peelt? Ich habe eher das Bedürfnis meine Hände öfter einzucremen, als sie noch gründlicher zu reinigen. Bei meinem AirBnB-Host könnte ich mir aber gut vorstellen, dass er sie nutzt, um nach dem Kochen in der über-coolen Küche die Hände wirklich gründlich sauber zu bekommen. Vielleicht hilft Aesop Reverence Aromatique Hand Wash auch gegen Gerüche an den Händen von Knoblauch oder Fisch? Dieser Test steht noch aus. Aber ich muss sagen, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ist diese Peelingseife von Aesop was Feines. Sie duftet großartig herb und zitrisch-frisch zugleich nach  Vetiver, Sandelholz, Bergamotte, Bitter Orange und Grapefruit. Die kleinen Bimssteinpartikel kitzeln beim Händewaschen fast ein bisschen Gut zu wissen: Die Hände fühlen sich nach der intensiven Reinigung nicht strapaziert an.

3. APOTHEKE

Charcoal Liquid Soap

Inspiriert von den schwarz-weißen Fliesen das Badezimmers habe ich mich dazu hinreißen lassen, die pechschwarze Apotheke Charcoal Liquid Soap (236ml, ca. 23 Euro) bei meinem Friseur in Stockholm zu kaufen. Warum ich das besser hätte bleiben lassen, wurde mir sofort bewusst, als, wieder zu Hause angekommen, der erste Pumpstoß davon in meiner Hand landete: Es sieht aus – ich kann es nicht schön reden – wie Vogelkacke. Sie duftet zwar fein nach Salbei und pflegt mit feuchtigkeitsspendenden Aloe Vera Saft, aber das macht das Wascherlebnis mit dieser schwarzen Flüssigseife nicht schöner. Warum ist sie denn nun ausgerechnet schwarz? Sie enthält Aktivkohle. Das ist derzeit ein sehr angesagter Inhaltsstoff in Beautyprodukten für die intensive Reinigung der Haut. Warum? Aktivkohle soll auf Unreinheiten und Toxine wie ein Magnet wirken, sie an sich binden und zusammen mit dem Wasser von der Haut waschen. Wie dem auch sei, ich verbuche diesen Impulskauf mal als Lehrgut, mache die Augen beim Pumpen zu und freue mich auf den Tag, an dem nichts mehr raus kommt… Aber sie passt doch wirklich perfekt in dieses Bad, oder?!

4. SPREKENHUS

Body Butter

Das Pflegelabel aus Oslo beherrscht den minimalistischen Scandic-Look perfekt: Schlichte Typo. Puristisches Design. Wenige Inhaltsstoffe. Auch das Sortiment ist sehr überschaubar. Es gibt keinen unnötigen Schnickschnack. Gegründet wurde es 2010 vom Norweger Alexander Sprekenhus, der, auf der Suche nach einem Mittel für seine „wilden“ Haare, auf marokkanisches Arganöl gestoßen ist. Daher ist dieses intensiv pflegende Öl auch Fokus-Inhaltsstoff des Sprekenhus Sortiments für Haare, Gesicht und Körper. Die Sprekenhus Ultra-Rich Body Butter (230ml, ca. 31 Euro) ist sehr reichhaltig, hinterlässt aber kein unangenehmes Zu-Viel-Gefühl auf der Haut, da sie gut einzieht. Ein optisches Highlight für jedes Badezimmer, das man gerne zur Schau stellt.

5. L:A BRUKET

No. 069 Tvål/Soap Citrongräs

Seit ich in Schweden wohne, sind die Flüssigseifen/Duschgels von L:a Bruket zum Standard in meinem Bad geworden. Warum? 1. Ich mag das simple Design. 2. Sie duften herrlich, ohne aufdringlich zu sein. 3. Sie enthalten nur natürliche Inhaltsstoffe – viele sogar Bio. 4. Sie hinterlassen Dank milder Tenside ein angenehmes Hautgefühl, ohne auszutrocknen. 5. Support your local Dealer! Mein AirBnB-Host sieht das scheinbar ähnlich, denn L:a Bruket No. 069 Tvål/Body Wash Citrongräs (450 ml, ca. 27 Euro) zierte auch sein Bad. Das ätherische Öl von Zitronengras wirkt reinigend und stimulierend – das soll besonders für ölige Haut von Nutzen sein. Zudem soll es bakterienhemmende Eigenschaften besitzen. Das macht es mir als Handseife noch schmackhafter.

Die Flüssigseifen/Duschgels von L:a Bruket gibt es sogar in acht Duftrichtungen, deren Komposition ätherischer Öle auch immer eine eigene Wirkung verspricht:
No. 094 Salbei/Rosmarin/Lavendel (beruhigend, entspannend),
No. 073 Dark Vanilla (feuchtigkeitsspendend, heilungsfördernd, adstringierend),
No. 118 Koriander/Schwarzer Pfeffer (wärmend, bakterienhemmend, stimulierend – gut bei Muskelkater),
No. 074 Gurke/Minze (kühlend, revitalisierend, adstringierend),
No. 104 Bergamotte/Patchouli (exfolierend, straffend, erfrischend),
No. 117 Majoran/Eukalyptus (klärend, kühlend, stimulierend),
No. 119 Lorbeere (stimulierend, konzentrationsfördernd),
No. 071 Wildrose (pflegend, regt die Zellerneuerung an, schützend). Mein Favorit bisher? Wildrose natürlich. Warum ich gerade in diese Duftkomposition so verliebt bin, könnt ihr hier nachlesen.

6. SPREKENHUS

Hand Lotion

Ohne Schnörkelei: Die Sprekenhus Hand Lotion (236ml, ca. 31 Euro) ist, was sie verspricht: Eine Handlotion. Nicht sehr reichhaltig, aber pflegend genug für das Eincremen direkt nach dem Händewaschen. Das macht sie perfekt als Partner für jede Handseife am Waschbecken. Es gibt auch die optisch passende Flüssigseife dazu. Genau wie die Sprekenhus Body Butter ist auch die Hand Lotion auf Basis von Arganöl formuliert.

Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Trip nach Stockholm, meiner Capital of Cool. Bis dahin ist hoffentlich auch die schwarze Flüssigseife leer….

#letsRELAXbeautifully

Verena

Fotos: Verena Seibold

Instarelax